
04. März - 17 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Was bedeutet die Tragödie?
Diskussionsveranstaltung zu Imre Madáchs Die Tragödie des Menschen
Was bedeutet die Tragödie? Der im 19. Jahrhundert geborene ungarische Dramatiker Imre Madách stellt sich die Aufgabe, diese Frage literarisch und dramatisch zu beantworten. Sein Hauptwerk Die Tragödie des Menschen zählt zu den großen europäischen Meisterwerken. In der Welt von Madách wird das ganze menschliche Abenteuer vom ewigen Streit zwischen Gott und Luzifer bestimmt. Der Mensch befindet sich daher zwischen ständigem Scheitern und unbeugsamer Hoffnung.
Im Rahmen dieser literarisch-philosophischen Werkstatt hält der Filmemacher, Kurator und Kulturexperte Can Togay einen Vortrag über Madáchs Denkweise sowie die (Be-)Deutung dieses zentralen Werkes für die ungarische Literatur. Der Workshop ist ein offene, moderierte Diskussionsveranstaltung mit Nelson B. Scott, Vorstandsmitglied des Vienna Symposium, über die wichtigsten Fragen des Dramas.
Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Die Diskussion wird auf Englisch und Deutsch geführt.
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Partner: Verein Vienna Symposium: Akademie zur Förderung der Philosophie und der klassischen Bildung, CH Wien

11. März - 18 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Gedenkfeier der Wiener ungarischen Organisationen anlässlich der Revolution vom 15. März 1848/49
Begrüßungsworte:
- Dr. Márton Méhes (Direktor, Collegium Hungaricum Wien)
- Edit Szilágyiné Bátorfi (Botschafterin von Ungarn in Österreich)
- Dr. Andrea Seidler (Präsidentin, Zentralverband)
- Szilvia Mentsik (Präsidentin, Runder Tisch)
Festprogramm:
- Svung – Ungarisches Theater Wien
- Napraforgók Volkstanzensemble
Redaktion: Dr. Katalin Blaskó, Zsófia Rick
Choreografie: Zsuzsanna Németh
Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich:
https://www.kozpontiszovetseg.at/event-details/2026-marcius-11
Die Veranstaltungssprache ist Ungarisch.
Veranstalter und Partner: Zentralverband der Ungarischen Organisationen in Österreich, Runder Tisch der Ungarischen Organisationen in Österreich, Botschaft von Ungarn in Wien, Svung – Ungarisches Theater Wien, Napraforgók Volkstanzensemble, Collegium Hungaricum Wien

13. März - 19:30 Uhr | Sargfabrik
Söndörgő XXX – 30 years of musicianship
Konzert
Was passiert, wenn die Ursprünglichkeit südslawischer Volksmusik auf die Raffinesse klassischer Komposition, die Energie des Rock und die klare Denkweise Bartóks trifft? Dann entsteht der unverwechselbare Söndörgő-Sound – virtuos, lebendig, immer in Bewegung und trotzdem voller Humor. Zum 30. Jubiläum laden Söndörgő auf eine neue Klangreise ein – mit frischen Stücken, großen Emotionen und jeder Menge Spielfreude. Balkan trifft Zukunft – und die Energie springt garantiert über.
- Áron Eredics – Tambura, Derbuka, Gesang
- Benjamin Eredics – Tambura, Trompete, Gesang
- Dávid Eredics – Klarinette, Saxophon, Kaval, Tambura, Stimme
- Salamon Eredics – Akkordeon, Hirtenflöte, Tambura
- Ábel Dénes – Kontrabass, Tapan
Weitere Infos und Tickets: https://sargfabrik.at/veranstaltungen/soendoergo-xxx
Partner: Sargfabrik, Söndörgő, Collegium Hungaricum Wien

16. März -16 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Kinderecke: Feier zum 15. März
Paár Julcsi – Hangoló: „Kerekerdő“ Märchenkonzert
Es war einmal, irgendwo und nirgends, da gab es einen winzigen Jungen – kaum so groß wie ein kleiner Finger – namens Jancsi. So klein er auch ist, folgt er seinen Träumen, macht sich auf den Weg und durchstreift den „Kerekerdő“, den runden Zauberwald. Wohin er auch gerät, begegnet er wundersamen Wesen und seltsamen Menschen – doch das Lied ermutigt ihn, der Tanz trägt ihn weiter auf seinem Weg.
Beim Präsentationskonzert des Albums „Kerekerdő“ von Paár Julcsi – Hangoló erwacht die märchenhafte Landschaft zum Leben. Die magische Geschichte entfaltet sich – und das Publikum wird selbst zu einem lebendigen Teil des Geschehens, zu Mitwirkenden im Märchen.
Die Veranstaltung ist zugleich eine Gedenkfeier an die Revolution und den Freiheitskampf von 1848/49 – mit Husaren-Werbung (Huszár-Tanz/Toborzo) und weiteren spielerischen Elementen.
Mitwirkende:
- Paár Julcsi – Gesang, Erzählung
- Klára Csernók – Violine
- Endre Papp – Viola
- Bálint Könczei – Akkordeon
- Dániel Szabó – Zymbal (Cimbalom)
- Péter Bede – Blasinstrumente
- András Bognár – Kontrabass
- Beatrix Pálffy-Tóth – Tanz
- Gergely Csiki – Tanz
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Die Veranstaltungssprache ist Ungarisch.
Veranstalter/Partner: Paár Julcsi – Hangoló Musiktherapie, Ungarischer Schulverein, Collegium Hungaricum Wien

18. März - 18 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
FrenAk Company: Fragmente – nostalg_Y
Tanzperformance
Im Laufe des Abends werden ausgewählte Szenen aus nostalg_Y, dem neuesten Werk des mit dem Kossuth-Preis ausgezeichneten Choreografen Pál Frenák, präsentiert. Die sorgfältig ausgewählte Abfolge von Solo- und Duett-Ausschnitten verdichtet die Essenz von Frenáks jahrzehntelangem künstlerischen Schaffen zu einer konzentrierten Form. Die Fragmente zeigen Szenen, die von absurdem, subtilem Humor durchdrungen sind und verhindern, dass die natürlichen Herausforderungen des Lebens überwältigend schwer werden.
Die Botschaft ist unmissverständlich positiv: Jede Lebensphase hat ihre eigene Schönheit und die Möglichkeit, in Fülle gelebt zu werden. Wer dies akzeptieren kann, erlebt den Lauf der Zeit nicht als Tragödie, sondern als Verwandlung.
Besetzung:
- Léna Árvay-Vass
- Gergely Cserháti
- Eoin Mac Donncha
- Bettina Jurák
- Viktória Tran
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Partner: FrenAk Company, Petőfi Kulturális Program, Collegium Hungaricum Wien

25. März - 18 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
CH100: Lost&Found – Geschichte(n) eines 100-jährigen Instituts
Finissage der Ausstellung
Die Abschlussveranstaltung unserer Jubiläumsausstellung bietet eine musikalische Performance der ungarischen Harmonikaspielerin Dominika Borsos. Die Finissage lädt zu einem letzten gemeinsamen Rundgang in der Ausstellung ein, der von der Kuratorin Zsófia Buglya und dem Direktor Dr. Márton Méhes geleitet wird. Unsere Besucher:innen haben noch ein letztes Mal die Möglichkeit, die vielen neu entdeckten Geschichten und Details, die wenig bekannten Fotos, Dokumente und Fernsehbeiträge aus den vergangenen 100 Jahren des CH Wien zu entdecken.
Weitere Informaitonen zu der Ausstellung finden Sie auf unserer Webseite: https://culture.hu/de/wien/galerie
Anmeldung: anmeldung@chwein.at

27. März - 17 Uhr | mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Polyphony Projekt
Präsentation und Workshop
Das Polyphony Project ist ein umfangreiches digitales Archiv traditioneller mehrstimmiger Gesangstraditionen der Ukraine. Über mehrere Jahre hinweg wurden in zahlreichen Dörfern polyphone vokale und instrumentale Praktiken gesammelt, audiovisuell dokumentiert und wissenschaftlich erschlossen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und internationalen Sichtbarmachung dieses immateriellen Kulturerbes und steht in einem größeren Kontext bestehender Archiv- und Dokumentationsinitiativen in der Ukraine.
Der Projektleiter Miklós Both (Komponist, Musiker, Ethnograph und Direktor des Hauses der Traditionen Budapest) stellt das Polyphony Project vor und gibt Einblicke in die Feldforschungsarbeit, die Archivierungsprozesse sowie ausgewählte audiovisuelle Materialien aus dem digitalen Archiv.
Im Anschluss spricht die ukrainische Musikforscherin Iryna Fedun über instrumentale und vokale Mehrstimmigkeitstypen in der ukrainischen Musiktradition sowie über Fragen musikalischer Praxis, Forschung und kultureller Vermittlung.
Programm
- 17:00 – 17:30 Begrüßungen (Regina Rusz, Ulrich Morgenstern, Márton Méhes)
- 17:30 – 18:30 Vortrag und Diskussion mit Miklós Both
- 18:30 – 18:45 Pause
- 18:45 – 19:45 Vortrag und Diskussion mit Iryna Fedun
- 19:45 – 20:30 Ausklang mit Imbiss und Wein
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Weitere Infos zum Projekt: https://www.polyphonyproject.com/en
In Zusammenarbeit mit mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien,
Partner: Österreichisches Außenministerium (BMEIA), OeAD-Kooperationsbüro L’viv/ Lemberg, Haus der Musik Ungarn, CH Wien