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Aktuelle Ausstellung

CH100 Lost & Found: Geschichte(n) eines 100-jährigen Instituts

Die Jubiläumsausstellung CH100 Lost & Found bildet den krönenden Abschluss des CH100-Jubiläumsjahres und lädt dazu ein, die Geschichte des Collegium Hungaricum Wien aus neuen Perspektiven zu entdecken. Das Jubiläum, das im Juni 2024 begann und bis Ende 2025 andauert, bietet eine einmalige Gelegenheit, auf ein Jahrhundert institutioneller, wissenschaftlicher und kultureller Tätigkeit zurückzublicken – und zugleich bislang unbekannte oder wenig erforschte Aspekte dieser Geschichte sichtbar zu machen.

Im Zentrum der Ausstellung stehen neu entdeckte Geschichten, Dokumente, Fotografien und Filmmaterialien, die die Vielschichtigkeit des Collegium Hungaricum Wien als Forschungs- und Kulturinstitution beleuchten. Über einhundert Jahre hinweg prägten zahlreiche Stipendiat:innen – darunter Historiker:innen, Archivar:innen, Mediziner:innen, Jurist:innen, Sprachwissenschaftler:innen und Schriftsteller:innen – das wissenschaftliche Leben sowie die kulturellen Netzwerke Ungarns und Österreichs. Gleichzeitig vereint das Institut bis heute vielfältige Aufgaben: Kulturvermittlung, Forschungsmanagement, Imagepflege und die Unterstützung der ungarischen Gemeinschaft in Österreich. Diese Komplexität wurde bislang kaum in ihrer Gesamtheit öffentlich präsentiert.

Die Ausstellung nähert sich der Geschichte des Instituts als einem vielstimmigen Narrativ, das aus den Erfahrungen von Wissenschaftler:innen, Interpret:innen, Gästen und Mitarbeiter:innen besteht. Alte und neue, schmerzhafte wie auch berührende Geschichten treten in Dialog miteinander und fügen sich zu einem offenen historischen Puzzle zusammen, das nicht nur Vergangenes ordnet, sondern auch neue Impulse für zukünftige Forschungen liefert. Zugleich ist die Ausstellung Teil des Kuno-Klebelsberg-Gedenkjahres und versteht sich als Einladung, die noch unerforschten Geheimnisse dieser Institution weiterzudenken.

Konzept: Mag. Zsófia Buglya, Dr. Márton Méhes
Wissenschaftliche Beratung: Dr. habil. Gábor Ujváry

Ausstellungsdauer: 19. November – 26. März 2026
Finissage: 25. März 2026 - 18 Uhr

Partner: Architekturzentrum Wien – Sammlung, Art Department (László Rajk Archiv), Bezirksmuseum Wien Leopoldstadt, Bibliothek und Informationszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Handschriftensammlung, Briefmarkenmuseum – Budapest, Collegium Hungaricum Berlin, Déri Museum Debrecen – Literatursammlung, Filmarchiv Austria, Historisches Archiv der Staatssicherheitsdienste, Janus Pannonius Museum Pécs, MTVA Nationales Medienarchiv, Museen der Stadt Wien – Wien Museum, Nationales Filminstitut – Filmarchiv, Naturhistorisches Museum Wien (NHM), Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB), Österreichischer Rundfunk (ORF), Österreichische Staatsarchive, Reformierte Theologische Universität Debrecen, Schloss Klebelsberg – Stiftung für die bürgerliche Bildung, Ungarisches Museum und Institut für Theatergeschichte, Ungarisches Nationalarchiv, Universitäts- und Nationalbibliothek der Universität Debrecen, Handschriftensammlung, Universität Szeged Klebelsberg Bibliothek und Archiv, Veritas Forschungsinstitut und Archiv, Virág Judit Galerie und Auktionshaus, Zemplén Museum Szerencs, Zentrum für Öffentliche Sammlungen des Ungarischen Nationalmuseums – Peto˝fi Literaturmuseum, Zentrum für Öffentliche Sammlungen des Ungarischen Nationalmuseums – Széchényi-Nationalbibliothek, Zentrum für Öffentliche Sammlungen des Ungarischen Nationalmutseums – Ungarisches Nationalmuseum

Förderer: Akademie der Künste (MMA), Ministerium für Kultur und Innovation – Klebelsberg 150 Gedenkjahr, Ministerpräsidialamt Ungarn, Nationaler Kulturfonds (NKA)

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Frühere Ausstellungen in diesem Jahr

FRESH EYE – Budapest, Wien, Belgrad

Capture the soul of the city! 

Die Ausstellung, die der Straßenfotografie gewidmet ist, präsentiert die Gewinner:innen des Open Calls FRESH EYE, der Foto- graf:innen aus Österreich, Ungarn und Serbien zur Teilnahme einlud. Ziel des Projekts war es, das urbane Leben und jene Momente zu erforschen, die das Straßenbild in Budapest, Wien und Belgrad prägen – und dabei im Sommer 2024 eine eigene künstlerische Vision zu entwickeln. Wie reflektieren die Fotograf:innen das Stadtleben? Was macht eine Stadt besonders? Was verbindet diese Städte miteinander? Antworten darauf liefert die farbenfrohe Auswahl von Fotografien, in denen modernes Leben, Geschichte, Kultur, gemeinsame Werte oder Unterschiede der drei Metropolen sowie deren Bewohner:innen sichtbar werden. Die Ausstellung findet im Rahmen des Foto Wien Festivals statt.

Kuratorin: Szilvia Mucsy, Budapest Photo Festival
Ausstellende: Dénes Erdős (HU), Veronika Fekete (HU), Lukas Felder (AT), Gerhard Wimmer-Etz (AT), Mitar Mitrovic (RS), Nada Repman (RS)

Ausstellungsdauer: 22. September bis 30. Oktober
Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 9-17 uhr, Fr.: 9-14 Uhr

Veranstalter/Partner: Budapest Photo Festival, Österreichisches Kulturforum Budapest, Österreichisches Kulturforum Belgrad, Foto Wien – Festival, Belgrade Photo Month, Collegium Hungaricum Belgrad, Collegium Hungaricum Wien

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