
22. Jänner - 18 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Concerto Budapest Konzert
Tag der ungarischen Kultur
Anlässlich des Tages der ungarischen Kultur präsentiert Concerto Budapest ein Konzertprogramm, das die mitteleuropäische Klassik mit der ungarischen Musik des 20. Jahrhunderts verbindet. Werke von Mozart und Schubert treffen auf die konzentrierte Klangsprache von Kurtág und Bartók. Das Programm bewegt sich zwischen klassischer Form, kammermusikalischer Intimität und moderner musikalischer Ausdruckskraft. Das Konzert verspricht ein intensives, zugleich nahbares Musikerlebnis und gibt einen prägnanten Einblick in die ungarische Musiktradition und ihre internationalen Verflechtungen.
Programm
Mozart: Adagio und Fuge c-Moll
Kurtág: Zeichen, Spiele und Botschaften
Schubert: Quartettsatz
Kurtág: Zeichen, Spiele und Botschaften
Bartók: Duos
Mozart: Flötenquartett D-Dur
Bartók: Kontraste
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Veranstalter/Partner: Concerto Budapest, Petőfi Kulturagentur, Collegium Hungaricum Wien

27. Jänner - 14 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Erinnerung im Wandel – Geschichten, die verbinden
International Holocaust-Gedenktag
Ein Symposium zur Erinnerungskultur in Debrecen (HU), Strasshof (AT) und Stadtallendorf (DE) anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktages 2026. In memoriam Éva Fahidi.
Das Symposium widmet sich zeitgemäßen Formen der Holocaust-Erinnerung und dem Umgang mit gebrochenen Biografien von Verfolgten und Überlebenden. Im Fokus stehen neue Zugänge der Erinnerungskultur, der Generationenwechsel sowie die Frage, wie digitale Technologien und insbesondere künstliche Intelligenz verantwortungsvoll für historische Forschung, Biografiearbeit und Vermittlung eingesetzt werden können.
Ausgangspunkt bilden die historisch miteinander verbundenen Städte Debrecen, Strasshof und Stadtallendorf, deren Geschichten exemplarisch für Deportation, Überleben und Nachgeschichte stehen. Neben Vorträgen und Podiumsgesprächen dient das Treffen dem europäischen Austausch und der Anbahnung zukünftiger Kooperationen.
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Veranstalter/Partner: Stadt Debrecen, Deutsches Kulturforum Debrecen, Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Stadtallendorf, Gemeinde Strasshof an der Nordbahn, Jüdische Gemeinde Debrecen, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, Jüdisches Museum Wien, KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Israelitische Kultusgemeinde Wien, Collegium Hungaricum Wien

28. Jänner - 18 Uhr | Collegium Hungaricum Wien
Alexandru Stoian Klavierkonzert
Der Gewinner des renommierten Ungarischen Musikfestivals in Bukarest präsentieren ein einzigartiges Klavierkonzert in Wien. Das Festival, das seit 2005 jährlich organisiert wird, hat sich zum Markenzeichen des Liszt Instituts – Ungarisches Kulturinstitut Bukarest entwickelt. Ziel des Festivals ist es, klassische und zeitgenössische ungarische Musik bekannt zu machen und junge Talente zu fördern, die sich der Aufführung ungarischer Werke widmen.
Programm
- Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie c-Moll, KV 396
- Frédéric Chopin: 24 Préludes, op. 28
- Béla Bartók: Drei Burlesken
Anmeldung: anmeldung@chwien.at
Veranstalter/Partner: Liszt Institute Bucharest, Collegium Hungaricum Wien
30. Jänner - 20:30 Uhr | Porgy & Bess
David Lamm & David Friedman 'Tri-City Jazz Collective' (USA/D/HU/A)
Jazzkonzert
Tri-City Jazz Collective ist eine experimentelle Formation aus Jazzmusiker:innen der drei Metropolen Wien, Berlin und Budapest. Das Ensemble widmet sich einer eigenständigen Verbindung moderner Originalkompositionen und Jazzstandards, ergänzt durch Elemente der Groovemusik. Das Repertoire spannt einen weiten Bogen – von Swing über Straight-Eighths-Stücke bis hin zu modernen Balladen.
Das vom Jazzgitarristen und Singer-Songwriter Dávid Lamm initiierte Quintett vereint den international renommierten Vibraphonisten, Marimbisten, Komponisten und Jazzpädagogen David Friedman, den Bassisten Stefan Pista Bartus, den Wiener Schlagzeuger Valentin Duit sowie als Gastkünstler Zeek, einen der profiliertesten MCs und Slam-Poeten der ungarischen Musikszene. Dávid Lamm ist an Gitarre und Gesang zu hören.
Besetzung
Dávid Lamm – Gitarre, Gesang
David Friedman – Vibraphon
Stefan Pista Bartus – Bass
Valentin Duit – Schlagzeug
Zeek – Slam Poetry, Gesang
Tickets und Infos:
https://www.porgy.at/en/events/12826/
Foto © Bálint Hrotkó
Veranstalter/Partner: Porgy&Bess, Collegium Hungaricum Wien

Aktuelle Ausstellung | Mo.-Do.: 9-17 Uhr, Fr.: 9-14 Uhr
CH100 Lost & Found: Geschichte(n) eines 100-jährigen Instituts
Die Jubiläumsausstellung CH100 Lost & Found bildet den krönenden Abschluss des CH100-Jubiläumsjahres und lädt dazu ein, die Geschichte des Collegium Hungaricum Wien aus neuen Perspektiven zu entdecken. Das Jubiläum, das im Juni 2024 begann und bis Ende 2025 andauert, bietet eine einmalige Gelegenheit, auf ein Jahrhundert institutioneller, wissenschaftlicher und kultureller Tätigkeit zurückzublicken – und zugleich bislang unbekannte oder wenig erforschte Aspekte dieser Geschichte sichtbar zu machen.
Im Zentrum der Ausstellung stehen neu entdeckte Geschichten, Dokumente, Fotografien und Filmmaterialien, die die Vielschichtigkeit des Collegium Hungaricum Wien als Forschungs- und Kulturinstitution beleuchten. Über einhundert Jahre hinweg prägten zahlreiche Stipendiat:innen – darunter Historiker:innen, Archivar:innen, Mediziner:innen, Jurist:innen, Sprachwissenschaftler:innen und Schriftsteller:innen – das wissenschaftliche Leben sowie die kulturellen Netzwerke Ungarns und Österreichs. Gleichzeitig vereint das Institut bis heute vielfältige Aufgaben: Kulturvermittlung, Forschungsmanagement, Imagepflege und die Unterstützung der ungarischen Gemeinschaft in Österreich. Diese Komplexität wurde bislang kaum in ihrer Gesamtheit öffentlich präsentiert.
Die Ausstellung nähert sich der Geschichte des Instituts als einem vielstimmigen Narrativ, das aus den Erfahrungen von Wissenschaftler:innen, Interpret:innen, Gästen und Mitarbeiter:innen besteht. Alte und neue, schmerzhafte wie auch berührende Geschichten treten in Dialog miteinander und fügen sich zu einem offenen historischen Puzzle zusammen, das nicht nur Vergangenes ordnet, sondern auch neue Impulse für zukünftige Forschungen liefert. Zugleich ist die Ausstellung Teil des Kuno-Klebelsberg-Gedenkjahres und versteht sich als Einladung, die noch unerforschten Geheimnisse dieser Institution weiterzudenken.
Konzept: Zsófia Buglya, Dr. Márton Méhes
Wissenschaftliche Beratung: Dr. habil. Gábor Ujváry
Ausstellungsdauer: 19. November – März 2026