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30
Apr

Mitten im Nichts und doch im Herzen (Europas) – Das 30 jährige Künstlerprogramm ArtColony Cered stellt sich vor

Ausstellungseröffnung

Cered ist ein kleines Dorf in Nógrád: scheinbar mitten im Nichts und doch im Herzen Mitteleuropas – ja, im Herzen ganz Europas. Die Grenzgemeinde beherbergt seit nunmehr dreißig Jahren das internationale Künstlerprogramm ArtColony Cered. Es bietet Künstlerinnen und Künstlern aus den unterschiedlichsten Ländern – darunter Polen, Deutschland, Ungarn, Österreich, der Slowakei, Tschechien, Litauen, aber auch der Mongolei und Japan – einen Ort der Begegnung und mehrere Wochen unbeschwerten kreativen Arbeitens. Als Künstlerdorf ist Cered zudem ein herausragendes Beispiel dafür, wie eine kleine Gemeinde mithilfe der Kunst eine langfristige Überlebensstrategie erhalten kann und revitalisiert wird. Für seine beharrliche Arbeit und die gemeinschaftsbildende Kraft, die Tradition und zeitgenössische Kunst verbindet, wurde ArtColony Cered im Jahr 2025 mit dem Internationalen Visegrád-Preis ausgezeichnet – einer der bedeutendsten Anerkennungen der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den V4-Ländern. Die Ausstellung des Liszt-Instituts ermöglicht anhand der präsentierten Werke einen Einblick in die Arbeit der vergangenen drei Jahrzehnte. Bei der Vernissage beleuchten wir den Begriff des Künstlerdorfs und stellen jene vielschichtige physische und geistige Aufbauarbeit vor, die die Internationale Zeitgenössische Künstlerkolonie von Cered hervorgebracht hat. Dauer der Ausstellung: 23. April – 19. Juni 2026 Eintritt frei, Anmeldung erwünscht auf culture.hu/de/stuttgart beim Programm oder: uki-s@uki-s.de

Zeitpunkt und Ort

Liszt Insitut Stuttgart 70178, Christophstr. 7.