
Heute, acht Jahrzehnte nach der Vertreibung der Ungarndeutschen, gibt es kaum noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Umso bedeutsamer sind die persönlichen Aufzeichnungen der Betroffenen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Briefsammlung des Volkskundlers Eugen Bonomi. Dieser einzigartige Quellenbestand zur Geschichte der Deutschen aus Ungarn wird heute im Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa aufbewahrt. Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Csilla Schell hat die Briefe im Rahmen ihrer Dissertation umfassend erforscht und so einen neuen Zugang zu den Erfahrungen der Vertriebenen eröffnet.
21. Juni 2026


























































