Das CHB

Das Gebäude

Mit dem 2007 eröffneten Neubau bezog das CHB am 30. November wieder seinen historischen Standort in der Dorotheenstraße in Berlin-Mitte, wo das Institut bereits von 1926 bis 1944 existiert hatte.

Das neue Gebäude des CHB wurde 2007 in Berlin-Mitte in der Dorotheeenstraße auf dem Grundstück eröffnet, wo sein Vorgänger, das Collegium Hungaricum, zwischen 1926 und 1944 schon einmal stand. Architekt des modernen sechsstöckigen Baus ist Peter P. Schweger.

Der rationale, klare Gebäudekomplex, bestehend aus dem Institutsgebäude und den zwei angrenzenden Wohnhäusern, ruft die Grundästhetik des Bauhauses in Erinnerung, und erinnert dadurch an eine Bewegung der Moderne, die Ungarn und Deutschland miteinander verbindet.

Das Gebäude des CHB strahlt mit seinen großen Fensterflächen Offenheit aus. Seine hellen, gut durchdachten Räumlichkeiten werden multifunktional genutzt. Durch das zwei Stockwerke umfassende Panoramafenster des Veranstaltungssaals Moholy-Nagy sind Projektionen nach außen möglich. Im Weininger Saal werden Ausstellungen gezeigt, die Institutsbibliothek mit einem Schwerpunkt auf ungarischer Literatur befindet sich im Erdgeschoss.

Der Architekt

Peter P. Schweger (1935 in Mediasch/Rumänien) arbeitete nach einem Studium in Budapest und Zürich bei diversen Architekturbüros, bevor er 1968 sein eigenes Unternehmen in Hamburg gründete. Seit 2012 firmiert sein Büro, dessen Architekturverständnis von Qualität und Innovation geprägt ist, unter dem Namen SAA Schweger Architekten.

 

Fotos: Tamás Bujnovszky / CHB Archiv

Házavató [Hausweihe]

Anlässlich der Einweihung des neuen Institutsgebäudes am 30. November 2007 wurde der Dokumentarfilm „Házavató“ über die Geschichte des Hauses veröffentlicht. Der Film ist online zugänglich (Regie und Kamera: Dávid und László Kerényi, Dunatáj Alapítvány, 57 min).